Alarmierende Zahlen - Renten unterhalb der Armutsgrenze

„Diese Zahlen sind so erschreckend, dass man es eigentlich nicht glauben mag.“ Eine Münchner Tageszeitung veröffentlichte gestern Zahlen aus dem Bericht zur Sozialen Lage in Bayern des Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen. Demnach liegt die durchschnittliche Altersrente für Männer in der Oberpfalz bei 863 Euro, bei den Frauen bei 419 Euro (Zahlen für 2009). Die Armutsgrenze liegt bei 859 Euro im Monat. Wenn man bedenke, so Strobl, dass es sich bei diesen Zahlen um Durchschnittszahlen handle (also einige auch mehr bekommen), könne sich jeder ausrechnen, mit welch noch niedrigeren Renten dann viele andere Rentner zurecht kommen müssten.

SPD-Wahlplakat von 1919
8. März: SPD kämpft für Gleichstellung von Frauen

„Von einer wirklichen Gleichberechtigung der Frauen in Bayern sind wir in Wirtschaft und Politik weit entfernt. Trotz guter Ausbildung verdienen Frauen fast 23 Prozent weniger als Männer. Nur 24 Prozent aller Führungskräfte in Bayern sind weiblich“, sagt die frauenpolitische Sprecherin der Bayerischen SPD-Landesgruppe, Angelika Graf, mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März.

Die SPD kämpft seit vielen Jahrzehnten für die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen. Das Frauenwahlrecht war eines der ersten Forderungen, die Sozialdemokratie nach dem ersten Weltkrieg umsetzen konnte.

Doch auch heute sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert. Obwohl sich oft zeigt, dass gerade viele Frauen Expertinnen für die "soziale Infrastruktur" in der Gesellschaft sind und damit als Bereichung in Gremien und Parlamenten gesehen werden.

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