Kommunalen Energieversorgung als zentrale Aufgabe

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SPD Vorsitzender Marcel Schmidt (links) mit MdL Ludwig Wörner beim energiepolitischen Gespräch in Pyrbaum

Eine nachhaltige und intensive Diskussion stand im Zentrum des energiepolitischen Gesprächs der Pyrbaumer SPD.
Der 1. Vorsitzende Marcel Schmidt hatte zu einem Diskussionsabend in die Sportgaststätte des TSV Pyrbaum den energiepolitschen Sprecher der bayerischen SPD Landtagsfraktion Ludwig Wörner,MdL, aus München eingeladen. Zustande gekommen war der Kontakt über die SPD Kreisvorsitzende Carolin Braun.

Zunächst legte Wörner in einem Referat Gründe und Fakten zur Energiewende und Atomausstieg dar. Auf kommunaler Ebene müsse im Mittelpunkt die Frage stehen, wie „wir uns in Zukunft größtenteils selber mit Energie versorgen können und was wir dafür brauchen“, erklärte Wörner. Ein Energieberater könne der Kommune wichtige Hilfestellungen geben, unabdingebar sei es, die Menschen dazu mit ins Boot zu holen, sei es als Bürger, Landwirte, Gewerbetreibende usw. Neben Einsparpotenzialen vor Ort könne durch eine intelligente Energieerzeugung die Wertschöpfung ebenfalls in der Kommune bleiben. Aufgabe der Landespolitik müsse es sein, hierfür den Rahmen abzustecken und gezielte Anreize dafür zu schaffen. Mit einem Schmunzeln kommentierte Wörner das aktuelle Papier der CSU/FDP Landtagsfraktionzur Atomausstieg, die unter anderem alte SPD Anträge aus der Vergangenheit übernommen hätten. „Aber hier stört es mich nicht, wenn einer von der CSU mal abschreibt“, stellte Wörner fest, seit über dreizehn Jahren habe er dieses Thema nun bearbeitet. Energeipolitisch sei es falsch gewesen, nur auf ein Pferd zu setzen. Die Vergangenheit habe dies uns deutlich vor Augen geführt. Marktrat Dirk Lippmann fügte an, dass es für die Kommunen in der Zukunft eine der zentralen Aufgaben werde, hier neue Wege zu gehen. Jede Kommune wisse vor Ort am besten, was für sie gut sei.